Ursachen für Stress im Alltag

Hausfrau mit Kindern hat jede Menge StressEine oft gestellte Frage ist, ob Stress und Arbeit untrennbar miteinander verbunden sind.

Liegt es am Arbeitspensum, am Zeit- und Leistungsdruck im beruflichen und im privaten Bereich und kommt es dadurch zwangsläufig zu negativem Stress für den Körper und zu Überforderung?

Nein. Es hängt von Ihren individuellen Faktoren ab, ob die Stresssituation als negativ oder positiv empfunden wird. Daraus ergibt sich, ob der Stress gesundheitsschädlich oder –fördernd ist.

Stress kann viele Auslöser haben. Eine Stressreaktion kann durch äußere und innere Faktoren ausgelöst werden.

Zu den äußeren Stressfaktoren zählen Lärm, Wärme (Hitze), Kälte und ein Überangebot an Reizen. Diese äußeren Faktoren sind meist nicht der Grund für eine negative Stressbelastung.

Hauptursache für Stress sind innere (psychische) Faktoren.

Zu den inneren Faktoren gehört die Art und Weise, wie wir mit unseren privaten Lebensbedingungen und/oder den  Arbeitsbedingungen umgehen.

Die häufigsten Stressfallen sind:

  • perfektionistische Anforderungen an sich selbst,
  • Ehrgeiz, Karrieredenken, sich mehr leisten zu können als andere, besser dazustehen.
  • das starkes Bedürfnis nach Anerkennung und Beliebtsein, die ständige Angst vor Ablehnung
  • ein schwach ausgeprägtes Selbstwertgefühl und mangelndes Durchsetzungsvermögen aufgrund fehlender Selbstbehauptung.
  • Angst vor Verantwortung (z.B. Angst vor Überforderung bei einer Schwangerschaft, Verantwortung für Kinder)
  • nicht Nein sagen können,
  • schlechtes Zeitmanagement,
  • Probleme, mit persönlichen und seelischen Problemen umzugehen.

Diese inneren psychischen Faktoren führen dazu, dass wir die Stressfaktoren (viele Termine, Anrufe, Aufgaben) als negativ bewerten, uns rasch überfordert fühlen und das Gefühl haben, die Kontrolle zu verlieren.

Wären äußere Faktoren die Ursache von Stress, dann müssten alle Menschen unter den gleichen Bedingungen gestresst sein.

Dem ist jedoch nicht so. Die einen haben bessere Strategien als die anderen, mit Belastungen und Anforderungen umzugehen.

 

parenting and family problemTypische Denk- und Verhaltensweisen von Menschen, die sich selbst stressen

– Anzeichen für einen ungesunden Umgang mit täglichen Aufgaben
  • Immer und überall für jeden erreichbar sein wollen.
  • Nicht Nein-sagen können, keinem weh tun zu wollen oder jemandem etwas abschlagen.
  • Angst vor Kritik
  • Keine Ruhe- und Erholungsphasen für sich selbst einzuplanen.
  • Immer für andere und deren Probleme ein offenes Ohr haben und immer helfen zu wollen.
  • Alles daran zu setzen (Haus-)Arbeit, Familie, Kinder, Freunde und Hobby unter einen Hut zu bekommen.
  • Immer mit dem Erreichten unzufrieden sein.
  • Nicht abschalten können, ständiges Grübeln über Probleme und über bevorstehende Aufgaben / Erledigungen.
  • Starke Selbstzweifel
  • Hohe perfektionistische Ansprüche an die eigene Leistung.
  • Angst vor Fehlern oder Misserfolg

Solche Gedanken– oder Verhaltensweisen führen oft zu Selbstgesprächen. Bei diesen Selbstgesprächen machen Sie sich dann selbst gehörig Druck und Stress.

Wenn Sie sich suggerieren, alles sofort, schnell und perfekt erledigen zu müssen, dann setzen Sie sich unter einen ungeheuren Zeitdruck, überfordern und stressen sich.

Diese Denk- und Verhaltensgewohnheiten führen dazu, dass Sie das Gefühl haben, Ihre Verpflichtungen wachsen Ihnen über den Kopf und andere Ihr Leben bestimmen. Das aber ist der größte Stressfalle.

Ob wir ein Ereignis als „stressig“ erleben, bestimmen wir durch unsere ganz persönliche Bewertung, der inneren Einstellung zu dem Ereigniss und der persönlichen Einschätzung unserer Fähigkeiten, mit der Situation umgehen zu können.

Welche körperlichen und seelischen Auswirkungen eine chronische Stressbelastung hat, wie Sie Stress abbauen können, mit Stress besser umgehen lernen, oder im Vorfeld verringern können, erfahren Sie unter dem Punkt Stressbewältigung.

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