Selbstwert, Selbstbehauptung, Selbstbewusstsein

Frau in den Wechseljahren: Krise in der zweiten LebenshälfteMangelnder Selbstwert führt unweigerlich zu mangelndem Selbstvertrauen. Sind Selbstwert und Selbstvertrauen nur sehr gering ausgeprägt, fehlen die Voraussetzungen für sich selbst einzutreten und sich in der Gesellschaft zu behaupten (Selbstbehauptung).

Die Folge ist ein schwaches Selbstbewusstsein. Denn ein starkes Selbstbewusstsein setzt sich aus den Komponenten Selbstwert, Selbstvertrauen und Selbstbehauptung zusammen.

Der Grundstein für ein geringes Selbstwertgefühl sind Sätze wie:

Du kannst nichts.
Du schaffst nichts.
Du taugst nichts.
Du siehst furchtbar aus.
Sie wird nie im Leben mit dir ausgehen.
Du bist hässlich.
Du bist so was von dumm.
Du bist ein Versager.
Das schaffst du nie.

Die Liste kann beliebig fortgesetzt werden. Alle haben jedoch eins gemeinsam:

Keiner dieser Sätze enthält einen positiven Gedanken.

Wer mit solchen Sätzen aufgewachsen ist oder sie als Erwachsener ständig hört, muss zu der inneren Überzeugung kommen, dass man nichts wert ist, nichts kann und/oder es niemandem Recht machen kann.

Ist diese Überzeugung erst einmal gewachsen, so ist sie meist ein Auslöser für Dauerstress.

Ein dadurch erzeugter geringer Selbstwert, führt dazu, dass man sich selbst und seinen individuellen Stärken nicht mehr vertraut. Somit verkümmert das Selbstvertrauen.

Der Teufelskreis geht weiter, denn wer sich selbst nichts wert ist, sich und seinen Stärken nicht mehr vertraut, der wird sich auch nicht selbst behaupten können.

Selbstbehauptung ist jedoch Wichtig um seine Position in der Gesellschaft zu finden, zu festigen und zu behalten.

Wer also mangelnden Selbstwert hat, kein Selbstvertrauen aufweist und sich selbst nicht behaupten kann, hat keine Möglichkeit mit einem starken positiven Selbstbewusstsein zu leben.

Ein positives Selbstbewusstsein kann sich nur dann stark entwickeln, wenn man sich selbst etwas wert ist, sich selbst annimmt mit allen Stärken und Schwächen.

Wird man sich dem bewusst, so kann man sich selbst Ziele setzen, um Stärken zu verbessern und um Schwächen zu verringern.

Verfolgt man diese Ziele dann konsequent für sich selbst, lernt man wieder seinen Stärken zu vertrauen. Hier wirkt jede kleine positive Veränderung wahre Wunder.

Je mehr man seine Stärken ausbaut und ihnen vertraut, umso selbstsicherer wird man. Ist man erst mal wieder Selbstsicher, so fängt man wieder an für sich selbst einzustehen. Das wiederum führt dazu, dass man auf Grund des neu erlangten Selbstwert und Selbstvertrauen wieder selbst behauptet. Man setzt sich wieder aktiv  ein für seine Position in der Gesellschaft ein.

Kind mit Muskeln / Stärke SelbsbewusstseinDie Selbstbehauptung ist von der Selbstverteidigung nur unscharf abzugrenzen: Mit diesem Begriff wird meist die Durchsetzung der eigenen Rechte mit verbalen, unverletzenden Mitteln bezeichnet. Besonders Menschen mit geringem Selbstwertgefühl und geringem sozialem Wissen haben es schwer, ihre Bedürfnisse, Ansichten und Interessen gegen andere, auch in einer Gruppe, durchzusetzen. Daher werden sie häufiger Opfer der psychisch-manipulativen „Machtspiele“ des Alltags, die im schlimmsten Fall bis zum Mobbing gehen können. Mit der Selbstverteidigung gegen diese Übergriffe, die sehr viel häufiger als akute körperliche Gewalttaten sind, beschäftigt sich die Selbstbehauptung. „Das Selbstbehauptungstraining ist eine Ansammlung von Methoden, die soziale Ängste und Kontaktstörungen wie Selbstunsicherheiten abbauen soll. Durchsetzungsvermögen und soziale Kompetenz sollen erlernt werden.“

Problematisch ist, dass sich Mobbing meist schwer nachweisen lässt, da es meistens durch eine Vielzahl unterschiedlichster Aktivitäten über einen langen Zeitraum mehr psychologisch als physisch erfolgt. Das „Selbstbehaupten durch Schlagen“ allerdings ist der falsche Weg und schnell zu beweisen, vor allem, wenn der Angreifer gegen eine Gruppe agiert, deren Mitglieder hinterher als Zeugen auftreten können.

Ein starkes Selbstbewusstsein alleine reicht bei Angriffen nicht immer aus. Man kann sich erfolgreicher gegen Angriffe wehren, wenn Selbstverteidigungstechniken erlernt und richtig angewendet werden können.

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