Anzeichen und Auswirkungen von Dauerstress

Einkaufsstraße mit Zoom-EffektIm Gegensatz zu kurzfristigem oder geringem Stress, der uns eine Leistungssteigerung bringen kann, führt langfristiger und/oder intensiver Stress zu einem Leistungsabbau bis hin zur Leistungsunfähigkeit.

Anzeichen für Überforderung (Dauerstress)

  • Sie fühlen sich überfordert
  • Sie zeigen zunehmende Stressreaktionen
  • Sie werden planlos oder resignieren
  • Ihre Leistung wird immer schlechter
  • Ihre Fehler häufen sich
  • Ihre Krankheitsanfälligkeit steigt

Die Auswirkungen (Stressreaktion)

Die vier Ebenen der Stressreaktion

Jede der vier Ebenen kann bei Einwirkung eines Stressors unterschiedlich starke Reaktionen hervorrufen. Die vier Ebenen sind teilweise unabhängig voneinander, jedoch können sie sich auch gegenseitig wechselwirkend beeinflussen (Aufschaukeln, Teufelskreis).

Anzeichen von Überforderung

Bei überdosiertem und lang andauerndem Stress  kommt es zu Überforderungsreaktionen. Hierzu gehört auch das so genannte „Burnout-Syndrom“, das Gefühl ausgebrannt zu sein.

Besonders hochengagierte Menschen, die zu lange Zeit in ihrem Job oder ihrer Tätigkeit (z.B. als aufopferungsvolle Mutter/Vater) hochtourig fahren, erschöpfen sich auf diese Weise und finden keinen Spaß mehr in ihrer Arbeit und ihrem Leben.

parenting and family problem1. Kognitive Überforderungsreaktionen (geistig-gedanklich)

Dauerstress führt zur Einengung von Wahrnehmung und Informationsaufnahme (Scheuklappeneffekt). Auch Lern- und Gedächtnisleistungen nehmen messbar ab.

Dieser Zustand führt zu:

  • Konzentrationsstörungen
  • Tagträumen
  • Gedächtnisstörungen
  • Leistungsstörungen
  • Scheuklappeneffekt
  • Realitätsflucht
  • Wahrnehmungsverschiebungen
  • Albträumen
  • Rigidität (starres Festhalten an früheren Einstellungen, Gewohnheiten, Meinungen)

2. Emotionale Überforderungsreaktionen (Gefühle)

Es entstehen bei Dauerstress unterschiedliche Zustände mit Gefühlen, die letztlich dem Grundmuster Aggression (bei Angriffstendenz) und Angst (bei Fluchttendenz) oder Hilflosigkeit entsprechen.

Im Einzelnen finden sich Symptome wie:

  • Aggressionsbereitschaft
  • Angstgefühle
  • Unsicherheit
  • Unzufriedenheit
  • Unausgeglichenheit
  • Gefühlsschwankungen
  • Nervosität
  • Gereiztheit
  • Depressionen
  • Apathie (Teilnahmslosigkeit)
  • Hypochondrie (eingebildete Krankheiten)

3. Vegetativ-hormonelle Überforderungsreaktionen (Nerven und Organe)

Es erfolgt eine Erhöhung der Reaktionsbereitschaft in Richtung Erregung mit möglichen Folgereaktionen und psychosomatischen Beschwerden wie:

  • Herz-Kreislauf-Beschwerden, wie z.B.:
  • Herzrasen, Herzstolpern
  • hoher (labiler) Blutdruck
  • Erhöhung des Infarktrisikos
  • Verdauungsbeschwerden

Gastritis

Magen-Darm-Geschwüre durch erhöhte Salzsäureproduktion des Magens

  • Schlafstörungen
  • chronische Müdigkeit
  • Anfälligkeit für Infektionen
  • Verschiebung des Hormonhaushaltes
  • Veränderung des Cholesterinspiegels
  • Sexuelle Funktionsstörungen
  • vorzeitiger Samenerguss
  • Zyklusstörungen bei der Frau
  • Verminderung der Samenproduktion beim Mann
  • Hautveränderungen
  • übermäßiges Schwitzen
  • Schwindelanfälle
  • Atembeschwerden
  • Migräne

Es handelt sich dabei um Symptome, die medizinisch schwer abgrenzbar sind, da sie sowohl durch Erkrankungen als auch durch Stress (psychosomatisch) ausgelöst werden können.

4. Muskuläre Überforderungsreaktionen (Skelett und Muskeln)

Ständige Anspannung verbraucht übermäßig viel Energie, man ermüdet vorzeitig. Chronische Verspannungen ganzer Körperpartien sind eine weitere unangenehme Folge.

Wenn Muskeln durch einseitige körperliche oder psychische Belastung ständig angespannt sind, werden die in ihnen liegenden Blutgefäße zusammengepresst und damit die Blutzufuhr gedrosselt. Dadurch gelangen zu wenig Sauerstoff und Nährstoffe in die Muskeln und die Abfallprodukte Kohlensäure und Milchsäure werden nicht ausreichend abgeführt. Diese Abfallstoffe erzeugen Schmerzen. Im Laufe der Zeit verselbstständigen sich die Schmerzen und treten auch ohne direkten Auslöser auf. Meist wird Verspannung nicht rechtzeitig wahrgenommen, sondern erst beim Auftreten von Schmerzen (z.B. Spannungskopfschmerz als Folge von Verspannung der Nackenmuskulatur).

Vorzeichen sind:

  • allgemeine Verspanntheit
  • leichte Ermüdbarkeit
  • Krampfneigung
  • Muskelzittern, Ticks
  • Entspannungsunfähigkeit
  • Rücken-, Kopfschmerzen
  • Kieferschmerzen

Wenn Sie bei sich einige der genannten Symptome beobachten, geraten Sie nicht in Panik, sondern betrachten Sie sie als Warnsignale und überdenken Sie Ihre Stressbelastung.

Beobachten Sie außerdem die Art der Überforderungsreaktionen. Wir alle haben spezielle Schwachstellen, deshalb entwickelt auch der Eine Herz-Kreislauf-Störungen, ein Zweiter Magenschmerzen und ein Dritter Gefühlsveränderungen bei Überbelastung.

Hier finden Sie einen Test, mit dem Sie Ihre Stressbelastung überprüfen können.

 

Link zum Stresstest

 

Wenn Sie die oben genannten Überlastungsreaktionen bei sich festgestellt haben oder durch den Test erfahren haben, dass Sie Dauerstress ausgesetzt sind, finden sie hier (Link zur Stressbewältigung einfügen) Informationen über die Stressbewältigung.

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